Pinocchio hat 'ne kurze Nase.
Pinocchios Geschichte begann in 2006 auf Sizilien. Während eines Familienurlaubs "verliebte" sich mein Sohn in einen weissen Fiat 500 der zu verkaufen war. Er war ziemlich verrostet. Aber wie er so dastand in der abendlichen Stimmung diekt im Hafen, an der Kaimauer. Die Sonne verwandeltete den Rost in glänzendes Gold. Er wartete einfach darauf, wie der Froschkönig, wachgeküßt zu werden.
Beim Abendessen ezählten wir, die Eltern lange Geschichten über unseren 500er, noch mit Selbstmördertüren, den ich während meines Studiums Anfang der 70er Jahre gefahren habe. Das verstärkte natürlich das Verlangen unseres Sohnes nach nach solch einer "Kuschelkiste".
Als überlegten wir gemeinsam, wie wir an so ein Auto kommen könnten. Mein Bruder Klaus, ein pensionierter Kfz-Meister, erkundigte sich bei einem bekannten Fiat - Meister, der ihm den Rat gab, so etwas in Italien zu kaufen, da das Klima dort nicht so rauh ist und daher die Karosserie noch nicht so stark angegriffen wäre.
Unsere Tochter erinnerte sich dann an ihre gute Schulfreundin Katja, die in Italien lebt. Ein e-mail wurde versandt und kurze Zeit später kam dann die nachricht, dass ihre italienische Freundin
mit einem Autoverkäufer verheiratet sei und dieser -gibt es Zufälle? - von einem alten 500er wußte, der zum Verkjauf anstünde.
Nun wurde es hektisch: Fotos gemacht, Preisverhandlungen und schließlich blind gekauft. Da noch TÜV - Arbeiten gemacht werden sollten, verzögerte sich der Abholtermin noch einige Monate, sodass er im Januar 2007 abholbereit war. Leider konneten wir ihn nicht selbst abholen. Wir beauftragten daher eine Spedition mit dem Transport.
Wie es weiterging erzählen die Fotos, denn ein Bild sagt mehr denn tausend Worte ....
manfredo der Vater von matze dem heutigen Besitzer
(wir dürfen ihn aber alle fahren)
Pinocchio - das leistungsstärkste Aggregat auf Hamburgs Straßen

